Montag, 17. Mai 2010

Wochenende in St. Davids / Week-end a St. Davids

Wenn in Grossbritannien ein Feiertag auf ein Wochenende faellt, so ist der Tag ein normaler Sams-/Sonntag und der darauffolgende Montag dafuer ein Feiertag. Sehr praktisch aber natuerlich ist dann die halbe Nation unterwegs um von dem langen WE zu profitieren. Johanne und ich beschlossen, trotz Feiertag arbeiten zu gehen und dafuer den darauffolgenden Freitag frei zu nehmen und Cardiff drei Tage lange den Ruecken zu kehren. Ziel war es, mal aus dem Labor rauszukommen und den Kopf durchzulueften. Wo waere das besser moeglich als am Meer? Also nahmen wir zuerst den Zug und dann den Bus in Richtung Westen um nach St. Davids zu fahren. Der Ort hat nur 2000 Einwohner aber eine grosse Kathedrale.
Wir hatten ein kleines nettes Hotel gefunden, in dem wir sehr freundlichbegruesst wurden. Als erstes machten wir uns auf zur Touristeninformation um Informationen ueber Bootsfahrten und den Pembrookshire Kuestenpfad zu besorgen. Die Zeiten der angebotenen Bootsfahrten passten uns leider so gar nicht in den Plan (und die Preise nicht so ganz zu unseren Geldbeuteln) also besichtigten wir St. Davids. Es gibt viele kleine Geschaefte, die vor allem Outdoor- und Surfausruestung anboten. Die Kathedrale ist allerdings sehr beeindruckend, mit ihrem Marmorboden und der Holzdecke! Der ehemalige Bischofspalast besteht leider nur noch aus Ruinen. Danach machten wir uns auf den Weg zu einem der naheliegenden Straende. Dort angekommen, streckten wir erst mal unsere Fuesse ins (eiskalte!) Wasser und freuten uns wie kleine Kinder am Meer zu sein. Wir liefen dann noch zu einem anderen Strand bevor wir uns auf den Rueckweg nach St. Davids machten. Dort angekommen bekamen wir ein sehr, sehr gutes Abendessen im Hotel, das war ein schoener Abschluss des Tages. Wir waren beide hundemuede und schliefen bald ein.
Am Samstag bekomen wir ein ueppiges Welsh Cooked Breakfest (Wuerstchen, Bacon, Tomate, Spiegelei und frittiertes Brot) sowie Muesli und staerkten uns fuer den Tag. Wir nahmen einen Bus, der uns an die Kueste im Norden St. Davids brachte. Ziel war, es entlang der Kueste zurueck zu St. Davids zu laufen. Insgesamt waren wir 5 oder 6 Stunden in einer wunderschoenen Kuestenlandschaft unterwegs. Die Klippen sind steil, die Brandung rau und der Wind war genau, was wir fuer unsere Koepfe gesucht hatten. Wir kamen an vielen Pferdeweiden vorbei, sahen ein paar Ruinen, hatten teilweise fantastische Aussichten entlang der Kueste und waren einfach nur gluecklich dort zu sein. Johanne fuehlte sich an die Bretagne erinnert, ich mich mehr ans Baskenland, nur die Berge fehlten ;) Zurueck in St. Davids goennten wir uns eine indianische Kopf-Nacken-Rueckenmassage bei einer netten Frau, die gegenueber des Hotels eine kleine Praxis sowie ein Kerzengeschaeft betreibt. Zum Abendessen gingen wir in ein Restaurant im Ort, das war leider nicht so gut wie das Abendessem im Hotel am Tag zuvor.
Sonntag packten wir unsere sieben Sachen wieder zusammen und fuhren mit dem Bus ein Stueckchen weiter in einen Ort namens Solva. Ausser einer Wollmuehle und einer Toepferei gab es dort nicht viel zu sehen und die hatten beide zu. Der Ort liegt an einem Fluss, in der Naehe der Muendung. Wir setzen uns also in der Naehe des Hafens in die Sonne und taten – nichts! Das tat gut, wir haetten mit unseren Reisetaschen eh nicht viel laufen koennen. Es gab unsaegliches Souvenirgeschaeft, in dem es einfach alles gab: Kleidung, Porzellan, Taschen, Schmuck, Spiegel, Spiele, ... In Wales gibt es viel Schiefer und ich habe mir zwei (Kerzen-)Untersestzer aus Schiefer sowie ein paar Holz-Photorahmen gegoennt. Nach einem sehr guten uns guenstigen Mittagessen einem gemuetlichen Lokal (das ich dem Reisefuehrer-Verlag empfehlen werde!) nahmen wir wieder den Bus zurueck in Richtung Cardiff.  Auch die Rueckreise dauerte einige Stunden und wir kamen muede aber zufrieden in Cardiff an. Und es war schoen, wieder “nach Hause” zu kommen :)
Das Wochenende hat uns genau das gebracht, was wir unser erhofft hatten: Erholung, einen freien Kopf, Bewegung an der frischen Luft sowie Eindruecke vom Westen des Landes.


Le week-end dernier, je suis partie en direction ouest de Cardiff. Johanne et moi avaient travaille le lundi d’avant malgre le fait que c’etait un jour ferie et comme ca on pouvait prendre un jour de conge le vendredi. Le but du week-end etant de sortir du labo et de liberer nos tetes nous sommes parties a St. Davids, un village a la cote ouest du Pays de Galles avec une grande cathedrale.
Nous avons dormi dans un petit hotel tout sympa. Arrivees la-bas nous avons decouvert le village, la cathedrale et deux plages pas loin. Le soir, nous avons mange a l’hotel et le repas etait vraiment delicieux!
Samedi nous nous sommes balladees au long de la cote. C’est un endroit absoluement magnifique: La cote est tres sauvage et le vent souffle pas mal. En tout, on a marche pendant 5 ou 6 heures. On a croise beaucoup de chevaux :) De retour a St. Davids , on s’offert des massages indiens ce qui etait tres bien. Pour changer de lieu nous avons mange dans un resto qui etait moins bon que l’hotel.
Dimanche, nous sommes allees a Solva, un petit village pas loin. Il y pas grand chose a faire car le Moulin a laine et la potterie etaient fermees. Nous nous sommes alors assisses au bord du fleuve qui mene a la mer  pas loin de Solva et on a fait – rien! C’etait tres bien! Le midi, on a mange dans un petit resto tout mignon et tres bon.
De retour a Cardiff, on etait un peu epuisees mais contentes. Ce week-end loin de tout nous a fait beaucoup de bien.


 Auf der Fahrt.
Sur la route.


Haeuser haben hier oft Namen.
Les maisons ici ont souvent des noms.




Unser Zimmer.
Notre chambre.


Die Kathedrale.
La cathedrale.







Rechts: Die Ruinen des Bischofspaslats.
A droite : les ruines du palais de l'evec.


Schiefe Baeume.
Des arbres penchees.








Entlang der Kueste:
Le long de la cote:



Ramsey Island.


The Blue Lagoon.



Es windet!

Die haette ich gerne als Gartenmauer!

Nun zwei Bilder fuer Papa:


Da waere ich gerne laenger gesessen.

Der Fluss bei Solva.
Le fleuve pres de Solva.

Flussmuendung.

Es ist verboten in Bahnhoefen zu fluchen!
Il est interdit de jurer dans les gares!


Und zum Abschluss was ganz "Besonderes":
Pour finir, quelquechose de "speciale" :

Kommentare:

  1. On est des warriors ! :P
    C'etait refraichant *g*

    AntwortenLöschen
  2. Das Zimmer ist toll! Und die Polizeistation erweckt den Eindruck, dass dort Friede, Freude, Eierkuchen herrscht... :)))

    AntwortenLöschen
  3. Herzlich Willkommen hier :)
    In dem Ort geht es mit Sicherheit ruhig zu, ansonsten empfinde ich Wales als sehr friedlich auch wenn ich weiss, dass es das nicht immer ist.
    Trotzdem, bisher hat sich Wales von seiner freundlichsten und hilfsbereitesten Seite gezeigt!

    AntwortenLöschen